Liebe Frau Lengsfeld …

Eine kleine Analyse – so von Bloggerin (ich) zu Bloggerin (Vera Lengsfeld)

Ich spreche deshalb persönlich an:

 

Eine freundliche, aber konsequente Reaktion auf den Artikel von Vera Lengsfeld:

„Nein, ich will nicht Bundeskanzlerin werden!“

 

es ist mutmaßlich nicht schön und auch für Leser eher peinlich, Auseinandersetzungen, die auf eine Ebene geraten wie die um die Austritte der WerteUnion-Landesvorsitzenden in Thüringen, zu verfolgen.

Ich darf dazu kein Geheimnis verraten: natürlich habe ich viele persönliche, intensive Gespräche – gerade in den letzten Tagen – mit Christian Sitter, Angela Wanner und auch Holger Kappel (und vielen anderen) geführt.

Ich wurde irgendwann Teil einer Dynamik, die jetzt Fahrt aufnahm, aber die einen sehr ernsthaften und auch wohlüberlegten Hintergrund hat. Um diesen kurz herauszustellen: die WerteUnion bewegte sich sichtlich in eine Richtung, die nicht mehr mitgetragen werden konnte.

Dem voraus ging ein Prozess, der weder mit persönlichen Querelen zu tun hatte, noch mit dem, was Alexander Mitsch jetzt als Vorsitzender der WerteUnion in Reaktion auf die Austritte verkündete:

„Einzelne Fehlentwicklungen, stark unterschiedliche Meinungen und auch persönliche Auseinandersetzungen“

Quelle: T-Online „So reagiert der Chef der Werteunion auf das Austritts-Beben“

 

Ich konnte mich in diesen intensiven, langen offenen Gesprächen, in denen es sich die nun im Kreuzfeuer stehenden Protagonisten alles andere als einfach gemacht haben, davon überzeugen, dass den Motiven zum Austritt Selbstreflexion, kritische Analyse und ehrliche Absicht zugrunde lag.

Wie meinem Austritt aus der WerteUnion auch und dem der vielen Anderen, die ihre eigenen Austritte in Mails und persönlichen Gesprächen ankündigten.

Daraus erwächst ja der WerteUnion zunächst einmal kein Vorwurf. Aber: man teilt den eingeschlagenen Weg aus klar herausgestellten Gründen nicht mehr.

Das, was Alexander Mitsch darstellt, ist halt auch „nur das übliche Nachtreten“, wenn es unmöglich wird, das eigene politische Scheitern, das fatal selbstverursacht schlechte Image der WerteUnion und damit die politische Unwirksamkeit eingestehen zu wollen. Von daher menschlich durchaus nachvollziehbar und verständlich. Man wehrt sich mit Kräften. Legitim.

In den Auseinandersetzungen, die innerhalb der WU-Vorstände in den Monaten vorher gesucht wurden, auch eine Chance zu sehen und die Notwendigkeit einer Kurskorrektur zu erkennen, kann schon deshalb nicht erfolgen, weil der Kurs, auch von außen sichtbar, eingeschlagen wird, der Weg weg von den Unionsparteien, hin zu „anderen Wegen“ (um es vorsichtig zu umschreiben), die man sucht und einschlägt, ist.

Das betrifft beispielsweise das sogenannte „Schwarmintelligenztreffen“ des WU-Mitglieds Klaus Kelle in Erfurt, das nach seinem eigenen Bekunden (wissen das die Teilnehmer auch? Quelle: Interview mit Kelle bei „Eigentümlich frei“) der Aufbau, also der Beginn einer deutschen CPACKonferenz werden soll, zu der Kelle auch freilich AfD-Funktionäre und -Politiker bittet, die sich dort im bunten Cocktail auch mit WerteUnions-Vorständen sammeln sollen.

Es ist legitim, diesen Weg einzuschlagen. Dann sollte das aber transparent, offen und ehrlich so kommuniziert werden. Es ist aber auch legitim, wenn Menschen, die sich für WerteUnions-Vorstandsposten zur Verfügung stellten, diesen Weg nicht mehr mitgehen, zumal er auch für Mitglieder nicht klar erkennbar ist und diese Mitglieder tagesaktuell hinter die Fichte geführt werden, wenn man ihn nach wie vor nicht eingesteht und mit Worthülsen weiter verschleiert.

Es soll bei diesem Treffen eine gemeinsame Resolution geben, die von einigen WerteUnions-Vorständen mitgetragen werden wird. Die Frankfurter Erklärung sowie das Strategiepapier, auf das sich Mitsch wiederum phrasierend beruft, ist damit natürlich vom Tisch und nur noch eine Farce und Alibi.

Ich persönlich bin sehr dafür, mit allen politischen Kräften im Gespräch und im Streit zu bleiben! Parteiübergreifend. Auch die Vorstände, die jetzt ausgetreten sind und noch austreten werden, äußern sich explizit dahingehend, dass man auch mit dem politischen Gegner im Gespräch bleibt und dieses nicht verweigert.

Ich persönlich denke aber, diese Aktivitäten von Kelle, Baum, Kellmann und Co gehen drei Schritte weiter: man möchte politisch gemeinsam, also zusammenwirken innerhalb einer Organisation und Netzwerken. Also in Netzwerken, die immer weiter und tiefer in neurechte Ebenen hinein verzahnt und verwoben werden. Die Arme dieser Netzwerke sind bereits jetzt schon nicht mehr abbildbar, was in der Natur der Sache liegt.

Das ist ein namhafter Unterschied.

Die Agenda ist hier längst nicht mehr „der konservative Aufbruch“ und ein konservatives Selbstbewusstsein in den Unionsparteien!

Dieser „andere Weg“, den die WerteUnion nun einschlägt, betrifft auch die Aufnahme von Vera Lengsfeld als Mitglied, deren Blog-Artikel ich hiermit aufgreife.

Meines Wissens wurde die Aufnahme Lengsfelds kontrovers in den Vorständen der WerteUnion diskutiert. Es gab leidenschaftliche Fürsprecher im geschäftsführenden Bundesvorstand. Mit Vehemenz wurde die Aufnahme dann durchgesetzt. Diejenigen, die die Aufnahme ablehnten, taten dies aus guten Gründen.

Keiner vermutet, dass Vera Lengsfeld nun Bundeskanzlerin werden will, wie sie in ihrem Blogbeitrag jetzt titelt. Aber genauso wenig vermutet jemand, dass das Engagement und das Platzieren Lengsfelds gerade jetzt in der WerteUnion einem Zufall geschuldet ist und dem plötzlich erwachten Interesse Lengsfelds am (ehemals) konservativen Anliegen des (ehemaligen) WerteUnion-Weges.

Schon eingangs zeigt Frau Lengsfeld, dass sie die ernsthaften Anliegen von WerteUnions-Funktionären diskreditieren möchte. Das als Neumitglied zu tun und zu bewerten, dass es sich hier nur um eine Petitesse handelt („Gestern gab es ein kleines Stürmchen im Thüringer Blätterwald.“), ist vielsagend und richtungsweisend.

Lengsfeld als neues Mitglied findet also, dass der Austritt von langjährigen WU-Mitgliedern und -Vorständen ein Stürmchen ist? Oder, wie es ein anderes WerteUnion-Bundesvorstandsmitglied ausdrückte: ein Zwergenaufstand.

Und Lengsfeld weiter:

„Über Die Motive Sitters möchte ich nicht spekulieren, sein Abgang wirft allerdings ein bezeichnendes Licht auf diesen Mann.“

Ja, das hoffe ich doch, dass diese Austritte, vor allem der Sitters, ein „bezeichnendes Licht auf diesen Mann werfen!“ Es ist eben nicht das Licht, das Lengsfeld jetzt per fragwürdiger Illumination (Zwielicht) auf Sitter werfen möchte.

Denn:

Lengsfeld spekuliert nicht nur gerade in dem Moment, in dem sie behauptet, sie tut es nicht, sondern sie unterstellt, impliziert und schiebt den ausgetretenen Kritikern sogar ein politisch verwerfliches Motiv unter. Schlimmer noch: sie lügt. (Pardon, Frau Lengsfeld, aber ich bringe die Dinge gerne auf den Punkt)

„Corona“ scheint an Lengsfeld vorübergegangen zu sein. Sie unterstellt, man habe aus Gründen des Machterhalts überfällige Wahlen verschoben.

Die Corona-Maßnahmen scheinen an Ihnen, Frau Lengsfeld, vorübergegangen zu sein? Vielleicht waren Sie da ja gerade, als andere sich an die Maßnahmen hielten und Veranstaltungen nicht stattfinden lassen durften, bei einem „Spaziergang für die Meinungsfreiheit“ und gegen den „Maulkorb“ (den andere als Mund-Nasen-Schutz bezeichnen und tragen, um Risikogruppen nicht zu gefährden) in Schmalkalden. (siehe Artikel-Link am Ende dieses Briefes)

Ich persönlich halte es für ein politisch unlauteres Ansinnen, diese Fakten zu ignorieren und üble Machenschaften zu unterstellen. Kein guter Start in einer eigentlich vormals seriöse WerteUnion, Frau Lengsfeld. Sie tragen hier die sonst bei der AfD üblichen Framings und Fakes in die WU hinein, meine Guteste!

Sitter heute bei Twitter dazu:

Ferner schreiben Sie, liebe Frau Lengsfeld, und schämen sich dabei nicht, dreist zu schwurbeln (vulgo: lügen):

„Ohne je mit mir irgendeinen Kontakt gehabt zu haben, teilte er den Medien mit, seiner Einschätzung nach wolle ich die Werteunion Thüringen übernehmen und in die Arme der AfD führen. Einziges Indiz ist, dass ich einen Brief von Professor Pistner und anderen unzufriedenen Vorstandsmitgliedern unterstützt habe.“

Hier ein Auszug aus dem Brief, in dem die Kandidatur für den Landesvorstand Lengsfelds angekündigt wird. Auch dies ein legitimes Ansinnen, sich im Landesvorsitz zu engagieren. Aber man sollte es dann doch wahrheitsgemäß darstellen. Es ist mehr als eine Unterstützung. Es ist die Ankündigung einer Kandidatur.

Mei, Frau Lengsfeld …!

„Wir fünf möchten uns daher als neuer Vorstand zur Wahl stellen.“

Ich zitiere Sie nochmal aus Ihrem Blogartikel:

Einziges Indiz ist, dass ich einen Brief von Professor Pistner und anderen unzufriedenen Vorstandsmitgliedern unterstützt habe.“

Lengsfeld weiter:

„Und nun kam ein Prozess in Gang, der leider inzwischen typisch für die Journaille ist. Ohne jegliche Recherche, natürlich ohne irgendeine Anfrage an mich zu stellen, schrieben mdr Thüringen, Thüringer Allgemeine, T-Online et tutti quanti von insüdthüringen.de, die wohl als erste informiert wurden, ab.“

Meiner Wahrnehmung nach schrieb „die Journaille“ von diesem Brief „ab“, der explizit aussagt:

„Wir, inklusive Lengsfeld, kandidieren für den Landesvorsitz in Thüringen“.

Lengsfeld führt in Ihrem Blogartikel weiter aus, dass ja ihre klare Kritik an Höcke, die im „Wahlhelfer“ geäußert worden war, ein Indiz dafür sei, dass sie mit der AfD nichts zu tun habe.

Nun gibt es ja auch in der AfD zuhauf Stimmen, die Höcke lieber von hinten als von vorne sehen würden. Damit distanzieren sich diese AfDler nicht von der AfD. Ganz im Gegenteil. Sie stehen für eine AfD ohne Höcke – und dies ist das Publikum und der Adressat von Lengsfelds „Wahlhelfer“.

Lengsfeld erklärt damit implizierend, dass sie ja mit dem „Wahlhelfer“ gar keine Wahlhilfe für die AfD geleistet habe.

Sie macht es ja schon geschickt, die Frau Lengsfeld, wenn sie nun Sitter unterstellt, er habe behauptet: „Höcke ist immer noch da und ausgerechnet seine schärfste Kritikerin soll sich anschicken, die Wertunion in seine Arme zu führen?“

Nein, auch das hat niemand behauptet. Von Höcke war nie die Rede. Sitter hatte das nie geäußert. Finden Sie es nicht auch verwerflich, liebe Frau Lengsfeld, Sitter u.a. Worte in den Mund zu legen, gegenüber Ihrer Leserschaft sowas zu behaupten, was niemals gesagt wurde? Unfein!

Es ist jedoch ein Fakt, dass Lengsfeld ganz eng mit AfD-Unterstützern kooperiert. Nicht zuletzt in der „Vereinigung Freie Medien“, wo sich nicht nur Journalistenwatch als das „AfD-Zentralorgan schlechthin“ (formerly known as die Partei „Die Freiheit“) tummelte, sondern alles, was Rang und Namen hat, das Projekt AfD und die Partei AfD voranzutreiben. Diese Vereinigung ist ja meines Wissens ein Projekt, das Lengsfeld selbst initiiert hat.

Es findet sich in der Vereinigung Freie Medien kein einziger Blogger oder Influencer, der einen konservativen Kurs in der Union propagierte oder sich für Konservative in den Unionsparteien starkmachte. Allesamt sind sie „AfD-Wahlhelfer“. Zeig mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wer Du bist.

Auch das ein verständlicher Grund, warum kritische Stimmen in der WerteUnion die Aufnahme Lengsfelds ablehnten. Schließlich will die WerteUnion eine seriöse Stimme in den Unionsparteien sein. Oder wollte sie zumindest …. Einstmals.

Die Distanzierungserklärungen Lengsfelds in ihrem Artikel nun sollten aufzeigen, dass sich Frau Lengsfeld nicht nur im Dickicht der AfD und ihrer Netzwerke verirrt hat, sondern darüber hinaus entweder gar nicht weiß, dass sie es tat, oder ihre Leser und Fans im Unklaren darüber lassen will, dass dem so ist.

Um es offen auf den Punkt zu bringen: nimmt man jemanden mit derartigen Netzwerken in der WerteUnion auf, nimmt man dessen Knäuel an einflussreichen Mitspielern aller Couleur gleich mit auf und gestattet ihnen auch die Einflussnahme auf die WerteUnion, weil man hier gar nicht mehr abgrenzen kann, wer eigentlich so alles aus dem Hintergrund heraus mitspielt.

Die politische Unschuld hat Frau Lengsfeld hier längst verloren, wenn sie weismachen wollte, sie sei eine Konservative in der CDU, also der politischen Heimat, in der es etwas zu verändern gelte, und jetzt in der WerteUnion, deren ursprüngliche Agenda sie stützen und aktiv unterstützen wollte.

Man muss da nicht „die Journaille“ diffamierend bemühen, um zu wissen, dass Lengsfeld wohl zu jenen gehören muss, die eine Kooperation mit der AfD aktiv und nachdrücklich verfolgen. Und zwar eine politische Zusammenarbeit, die anders, als Mitsch behauptet, „keine institutionelle Zusammenarbeit mit der AfD“ sei. Kelle und Lengsfeld belegen, dass dieser Weg längst eingeschlagen wurde.

Lengsfeld ist zu einer Ikone der AfD-Szene geworden wie Steinbach und einige Andere auch.

Dafür könnte sie zunächst einmal nichts, wenn es nur ihre Positionen wären, die dort Anklang finden. Man kann nicht immer darüber bestimmen, wer einen vereinnahmt. Auch die WerteUnion kann nichts dafür, wenn sich ihre Positionen mit der AfD überschneiden.

Hier geht es jedoch nicht um eine ungewollte, zufällige Vereinnahmung, sondern um eine „Wahlkämpferin“ und Türöffnerin von AfD-Interessen. Man kann dazu auch stehen, Frau Lengsfeld.

Ich schrieb bereits auf meinem Blog darüber, dass mit dem Zutritt Lengsfelds durch die WU-Türe das gesamte AfD-affine Netzwerk im Hintergrund der WerteUnion passiv wirkt. Und mit Lengsfeld als Repräsentantin dieser zahlreichen Influencer und AfDler eben dann auch wohl aktiv.

Wer will das noch immer negieren? Sie, Frau Lengsfeld?

„Liebe Kollegen von den Medien, ich frage nicht, ob Ihr Euch nicht schämt, ich frage, ob ihr noch alle Tassen im Schrank habt. Und sagt hinterher nicht, ihr hättet nicht gewußt, was Ihr tut!“

Ich weiß ja nicht, ob Lengsfeld aufgrund ihrer vielzähligen Aktivitäten überhaupt noch weiß, was sie tut und sagt, aber im „Wahlhelfer“ wurde explizit zur Wahl der AfD aufgerufen, um der CDU einen Denkzettel zu verpassen.

Nicht ohne Grund hat die WerteUnion NRW sicherlich ihren nagelneuen Youtube-Kanal und eine Interviewreihe mit Vera Lengsfeld begonnen, die da erst wenige Tage in der WerteUnion Mitglied war. Eben jene WerteUnion NRW, die im Artikel von T-Online so beschrieben wird:

Baum ist auch Vorsitzende des Landesverbands NRW, dem etwa der WDR eine „offensichtliche Nähe“ zur AfD bescheinigt“

„Fehlende Abgrenzung der WerteUnion nach Rechtsaußen bestreitet Mitsch“, gibt ihn T-online wieder.

Das aber trifft sich trefflich mit der Äußerungen Sitters in der aktuellen Berichterstattung:

„Sie sei nicht mehr die Werteunion, der sie beigetreten seien, so Sitter Sie werde dominiert von „Krawallmachern, die kein gutes Haar an der CDU lassen“; Meinungsfreiheit gebe es nicht und Distanzierungen zur AfD seien wenig glaubwürdig.“ (Quelle: T-online)

Und in Lengsfelds „Wahlhelfer“:

„So wünschen sich die Autoren „ein möglichst starkes Abschneiden der AfD“ und erhoffen sich von der CDU „die Annäherung an die AfD auf Landesebene“.“

Ich wiederhole gerne: Lensfeld und Ihr Wahlhelfer-Netzwerk wünschen sich eine Annäherung der AfD auf Landesebene! Auf Landesebene.

Nun also kandidiert Lengsfeld für den WerteUnion-Vorsitz. Auf Landesebene. In Thüringen.

Mitsch lobt Lengsfeld und stellt sie außer Verdacht, überhaupt etwas mit der AfD zu tun zu haben oder haben zu wollen. Davor schütze sie und zeuge gewissermaßen das vor vielen Jahren an Lengsfeld verliehene Bundesverdienstkreuz, wenn ich Mitsch richtig verstanden habe.

„Mitsch verweist aufs 2008 an Lengsfeld verliehene Bundesverdienstkreuz  und „verwehrt sich entschieden gegen alle unlauteren Versuche, Mitstreiter als rechtsradikal oder sogar rechtsextremistisch zu diffamieren“. Mitsch bezieht das auch auf Klaus Kelle.“ (T-Online)

Ich kann hier nur vermuten, dass Mitsch nicht informiert ist. Ich gehe nicht davon aus, dass er aktive WU-Mitglieder und die Öffentlichkeit über die wirklichen Verhältnisse mit netten Worten hinwegtäuschen will.

Die WerteUnion twitterte heute:

Lengsfeld will der CDU (ob nun berechtigt oder nicht) mit der Wahlempfehlung der AfD einen Denkzettel verpassen, negiert aber gleichermaßen in ihrem letzten Blogbeitrag, dass sie das will.

Sie lässt auf WU-Briefpapier verkünden, dass sie jetzt für die Wahl in den Landesvorstand der WerteUnion bereit sei und zur Verfügung stehe, erklärt im „Wahlhelfer“, dass man die CDU auf Landesebene attackieren müsse, will das jetzt aber alles schon nicht mehr gesagt haben. Laut aktuellem Blogartikel.

Liebe Frau Lengsfeld,

um Ihre Äußerungen in Ihrem jüngsten Blogartikel zu kommentieren, zitiere ich Sie selbst. Der Leser darf gerne gedanklich geringfügig umformulieren, was die Adressatin dieses Satzes angeht.

„Liebe Kollegen von den Medien, ich frage nicht, ob Ihr Euch nicht schämt, ich frage, ob ihr noch alle Tassen im Schrank habt. Und sagt hinterher nicht, ihr hättet nicht gewußt, was Ihr tut!“

Ich möchte abschließend noch betonen, dass niemand Ihr Tun und Ihren Einsatz für die AfD kritisiert oder Ihnen diesen verbieten („Maulkorb“) möchte! Auch möchte meiner Wahrnehmung nach keiner Sie, die Herren Kelle und Kellmann, Frau Baum und andere für die AfD-Kooperation Engagierte davon abhalten, ihren diesbezüglichen Überzeugungen zu folgen.

Nur: man zog eben die Konsequenzen und ging aus der WerteUnion, weil man sich damit nicht mehr identifizieren mag. Man bleibt, wer man vorher bereits war: ein engagierter Konservativer, der/die jedoch den eingeschlagenen Weg nicht mitgehen möchte. Und das bitte ich Sie doch zu respektieren und von einem Framing wie in Ihrem Blogartikel zu verschonen.

In diesem Sinne grüße ich freundlich mit der Bitte, zukünftig doch zumindest Ihre treuen Fans mit der Wahrheit zu versorgen.

 

Hier noch abschließend ein Artikel in den Printmedien:

Quelle: Freies Wort Thüringen „Es wird eine Verbrüderung geben“

„In Südthüringen verstörte Vera Lengsfeld am 1. Juni in Schmalkalden, als sie zusammen mit dem Kabarettisten Uwe Steimle und Rednern aus dem AfD-Spektrum an einem „Spaziergang für Meinungsfreiheit“ teilnahm und die Corona-Masken als „Maulkorb“ bezeichnete.“ Quelle: Markus Ermert, Freies Wort Thüringen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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